Krankenhaus Rodalben schließt – Erhalt unrealistisch – Es bricht mir das Herz. Fake oder Fakt ?

Offener Brief der Mitarbeitervertretung des St. Elisabeth-Krankenhauses Rodalben

31.07.2020

Die Mitarbeitervertretung (MAV – vergleichbar einem Betriebsrat) des St. Elisabeth-Krankenhauses bezieht in einem offenen Brief Stellung zu den teilweise heftig geführten Debatten um die Schließung des Hauses und die geplante Fusion mit dem Städtischen Krankenhaus Pirmasens. Darin kommt die MAV zu dem Schluss, dass das jetzt geplante Vorgehen für Mitarbeiter und Patienten die beste Lösung in einer schier ausweglosen Situation darstellt.

 

In dem, vom Vorsitzenden der MAV, Volker Heintz, verfassten Schreiben werden die Ereignisse sachlich eingeordnet. Herr Heintz ist seit 25 Jahren Mitarbeiter des Hauses, seit 23 Jahren Mitglied und seit 7 Jahren Vorsitzender der MAV.

 

In dem Schreiben, das Politik und Presse zugeleitet wurde, schildert er die Situation des Hauses ausführlich. Er geht dabei auf die besondere Struktur des Krankenhauses als Stiftung ein, schildert die Rolle der Marienhaus-Kliniken GmbH, als Retter in schwierigster Lage, beschreibt die für kleine Krankenhäuser äußerst schwierige (im wesentlichen von der Gesundheitspolitik gewollte) strukturelle Lage. Er schildert den fast 20 Jahre währenden Kampf der Mitarbeiter um „ihr“ Haus und kommt zu dem Schluss, dass der beschlossene Weg einer Zusammenführung des Rodalber Hauses mit dem Städtischen Krankenhaus Pirmasens für Mitarbeiter und Patienten die beste Lösung sei.

 

Die Mitarbeitervertretung beschließt die Stellungnahme mit Appellen an die Geschäftsführungen/ Stiftungs- und Aufsichtsräte für den Erhalt der Arbeitsplätze zu sorgen, an das Ministerium schnelle, gute Entscheidungen zu treffen, um den Mitarbeitern Sicherheit zu geben; an die Politik, zum Wohle der Mitarbeiter die geplanten Maßnahmen zu unterstützen und last but not least an die Bevölkerung, der Klinik weiterhin ihr Vertrauen zu schenken, denn „wir sind weiter für Sie da. Wir operieren, pflegen und behandeln weiterhin Ihre kleinen und größeren Leiden. Auch als Ausbildungsbetrieb stehen wir weiter zur Verfügung. Das tun wir natürlich hier vor Ort bis zum Tag der Schließung und auch mit der gebotenen Qualität und Sorgfalt. Danach in wenigen Kilometern Entfernung. Wir brauchen Sie, denn ohne Sie ist uns die Arbeitsgrundlage entzogen.“ 

 

Lesen Sie hier den vollständigen offenen Brief!

 

St. Elisabeth-Krankenhaus

Kirchbergstraße 14
66976 Rodalben
Telefon:06331 251-0
Telefax:06331 177-96
Internet:http://www.krankenhaus-rodalben.de

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