„Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie“ am St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben

Der Klinik für Allgemein-, Visceralchirurgie am St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben unter der Leitung von Dr. Steffen Nirmaier wurde von der Deutschen Herniengesellschaft (DHG) das Siegel "Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie" verliehen.

Freuen sich, dass das hohe Niveau ihrer Arbeit jetzt mit einem Qualitätssiegel beglaubigt wurde: Chefarzt Dr. Steffen Nirmaier (mitte), Oberarzt Catalin-Marius Neacsu (links mit der Urkunde der „Deutschen Herniengesellschaft) und erster Oberarzt Thomas Brückner (rechts).

20.03.2018

In Deutschland werden jährlich rund 375.000 Hernien operiert. Etwa dreiviertel davon sind Leistenbrüche und rund 100.00 Operationen werden wegen eines Bauchwandbruches durchgeführt.

Ende des Jahres 2017 erhielt die Klinik unter Leitung von Chefarzt Dr. Steffen Nirmaier das "DHG-Siegel Qualitätsgesicherte Hernienchirurgie" durch die Deutsche Herniengesellschaft. Dafür ist unter anderem die Teilnahme an der Qualitätssicherungsstudie "Herniamed" nachzuweisen. Die Erfüllung der Voraussetzungen wird dauernd kontrolliert. Für die Rezertifizierung werden nicht nur die Operationszahlen und die perioperativen Ergebnisse (diejenigen in zeitlicher Nähe zur Operation), sondern auch die Ergebnisse der Nachkontrollen herangezogen.

Die Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie am St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben führt die operative Behandlung von Hernien (alle Arten von Leisten-, Bauchwand-, Narben- und Zwerchfellbrüchen, einschließlich komplizierter Wiederholungsbrüche) seit Jahren auf hohem Niveau durch und verfügt über eine sehr große Erfahrung in der Hernienchirurgie. Dennoch sind Leisten-, Nabel- und Narbenbruchoperationen komplexe Eingriffe. In der Klinik für Allgemein- und Visceralchirurgie in Rodalben werden nahezu alle gängigen Operationstechniken bei Leistenbrüchen wie etwa OP nach Shouldice, OP nach Lichtenstein, TEPP und TAPP, angewandt. Bei Narbenhernien werden Verfahren wie MILOS, PUMP, IPOM, Onlay-Sublay-Netzeinlagen durchgeführt. Zudem werden Hiatushernien mit und ohne Netzimplantation laparoskopisch operiert. Darunter sind sowohl offene Verfahren mit einem Leistenschnitt, als auch endoskopische Techniken. Welche Technik und welches Operationsverfahren genau angewandt wird, hängt vom Einzelfall ab. Es wird für jeden Patienten die individuell beste Lösung gesucht. Dank einer schlanken Organisation und der großen Erfahrung der Klinik können lange Wartezeiten für die Patienten in der Regel vermieden werden.

"Es ist sehr gut, dass wir die hohe Qualität unserer Arbeit nun auch durch das Siegel der Deutschen Herniengesellschaft für die Öffentlichkeit sichtbar dokumentieren können", freut sich Chefarzt Dr. Nirmaier.

St. Elisabeth-Krankenhaus

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