Gefährliche Schlafstörungen: Schlafapnoe und ihre Folgen – das Schlaflabor bietet Hilfe

Am 6. Dezember widmen sich Dr. Thomas Jäger, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und interdisziplinäre Intensivmedizin am St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben und seine ärztlichen Mitarbeiter der leitende Oberarzt Horst Noll und Frau Dr. Marcella Musial in einem Vortrag dem Thema Schlafstörungen. Die Veranstaltung findet in der Cafetria des St. Elisabeth-Krankenhauses statt. Begiin ist um 18.00 Uhr.

16.10.2017

Rund ein Drittel der Deutschen leiden unter Schlafstörungen für die sich keine greifbaren Auslöser, wie gelegentlicher Stress oder ein Infekt finden lassen. Was ist eine Schlafapnoe, wie lässt sie sich gesichert diagnostizieren und wie kann sie behandelt werden? Diesen Fragen widmen sich Dr. Thomas Jäger, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und interdisziplinäre Intensivmedizin am St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben und seine ärztlichen Mitarbeiter der leitende Oberarzt Dr. Horst Noll und Frau Dr. Marcella Musial in ihrem Vortrag am Mittwoch dem 6. Dezember 2017.

Kommt es während des Schlafs immer wieder zu längeren Atemstillständen, spricht man von einer Schlafapnoe. Grund dafür sind meistens verengte Atemwege zum Beispiel aufgrund von Übergewicht oder einer entsprechenden Veranlagung. Die Atemaussetzer führen dazu, dass der Sauerstoffgehalt im Blut stark abnimmt, was wiederum zu körperlichen Stressreaktionen führt. Für die Betroffenen bleiben diese nächtlichen Vorkommnisse häufig unbemerkt. Häufig werden die Partner, geweckt durch starkes Schnarchen, auf die Atemaussetzer aufmerksam.

Eine Schlafapnoe kann gravierende gesundheitliche Folgen haben. Dazu gehören Bluthochdruck und Tagesschläfrigkeit sowie ein stark erhöhtes Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.

In dem Vortrag wird zunächst Chefarzt Dr. Jäger eine kurze Einführung in das Thema gesunder Schlaf und seine Beeinträchtigungen geben.

Danach wird der Leitende Oberarzt Horst Noll über Diagnostik und Therapie aber auch die potentiellen Gefahren und Gesundheitsrisiken der Schlafapnoe sprechen.

Im St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben gibt es seit dem Jahr 2015 ein mit modernsten Geräten ausgestattetes Schlaflabor, in dem die Schlafstörung genau diagnostiziert werden kann. Hierbei werden unter anderem Hirnströme, Herzrhythmus und der Sauerstoffgehalt des Blutes im Verlaufe der Nacht gemessen. Aber auch zum Beispiel Blutdruck, Muskelspannung oder Augenbewegungen werden während des Schlafes beobachtet.

Als Assistenzärztin mit spezieller schlafmedizinischer Fortbildung wird Frau Dr. Marcella Musial konkret die Vorgehensweise im Rodalber Schlaflabor von der Einweisung durch den Hausarzt bis zu den Therapiemöglichkeiten und deren Wirksamkeit schildern. Dabei wird Sie auch anhand von Beispielen die typischen Arten der Schlafapnoe darstellen.

Fragen aus dem Publikum sind den Referenten willkommen und nach dem Vortrag besteht wie immer die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch mit den Ärzten.

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