Eine Epoche geht für Rodalben zu Ende

Die Mallersdorfer Schwestern wurden am 19. November 2017 verabschiedet.

Die Pfarrkirche St. Josef in Rodalben war voll besetzt, als am Sonntag, den 19. November, die letzten am St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben wirkenden Ordensschwestern (auf dem Bild vorne in der ersten Reihe) verabschiedet wurden.

20.11.2017

Mit einer festlichen Messe wurden am Sonntag, den 19. November die Mallersdorfer Schwestern aus Rodalben verabschiedet.

Wie Pfarrer Franz Ramstetter in seiner Begrüßung sagte, geht damit für Rodalben eine Epoche zu Ende.  Seit im Jahr 1903 zunächst die ambulante Krankenpflege in Rodalben von den Schwestern des Ordens der "Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie" übernommen wurde, waren die "Mallersdorfer Schwestern" hier ununterbrochen in der Gesundheitsfürsorge tätig. In dieser langen Zeit prägten sie das Rodalber St. Elisabeth-Krankenhaus, in dem sie seit seiner Gründung wirkten. 

Am Sonntag fand diese lange Geschichte nun mit einem Festgottesdienst ihren Abschluss. Die Messe zelebrierte Pfarrer Ramstetter, Stiftungsratsvorsitzender der St. Elisabeth Stiftung. Die Predigt hielt Domkapitular Josef D. Szuba. Musikalisch gestaltet wurde die Messe von den Kirchenchören St. Josef und Sel. Bernhard unter der Leitung von Felix Edrich. In der ersten Reihe der vollbesetzten Pfarrkirche St. Josef saßen stellvertretend für Generationen von Schwestern die letzten am Krankenhaus verbliebenen Schwestern M. Domitilla, M. Trudhilde, M. Ilsetrud und M. Walburga. 

Neben den Chefärzten, Ärzten und Mitarbeitern waren auch ehemalige Chefärzte, Ärzte und Mitarbeiter des Krankenhauses sowie zahlreiche Rodalber Bürger in die Kirche geströmt, um Abschied von den letzten Schwestern zu nehmen, die noch in Rodalben leben. 

Nach der Messe sprachen Michael Osypka (Stiftungsvorstand der St. Elisabeth-Stiftung und Geschäftsführer des St. Elisabeth Krankenhauses), Schwester M. Jakobe Schmid (Generaloberin der Ordensgemeinschaft der Armen Franziskanerinnen von der Heiligen Familie zu Mallersdorf), Hans Jörg Duppré (Landrat i. R. des Landkreises Südwestpfalz), Werner Becker (Verbandsbürgermeister der Verbandsgemeinde Rodalben) sowie Volker Heintz (Vorsitzender der Mitarbeitervertretung des Elisabeth-Krankenhauses Rodalben) Gruß- und Dankesworte, an die Schwestern. Dabei schloss Geschäftsführer Michael Osypka, der zu jeder der Abschied nehmenden Schwestern eine persönliche Anekdote in seine Rede einflocht auch die drei schon in Mallersdorf lebenden Schw. M. Viola, Schw. M. Vilena und Schw. M. Angela, mit ein. Der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Werner Becker überreichte nach seiner Rede den Schwestern Ilsetrud und Trudhilde die Gräfensteinmedaille der Stadt Rodalben.

Im Anschluss an die Messe waren alle eingeladen in der Cafeteria des Krankenhauses persönlich von den Schwestern Abschied zu nehmen. Dabei gab es unzählige Umarmungen und so manche Träne konnte nicht mehr zurückgehalten werden. Weitere Bilder von der Verabschiedung der Ordensschwestern finden Sie hier.

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