Ersthelfer Reanimation – warum und wie

In seinem Vortrag am Mittwoch, den 13. September 2017 um 18 Uhr in der Cafeteria des St. Elisabeth-Krankenhauses Rodalben, Kirchbergstraße 14, wird Dr. Michael Ziehmer, Chefarzt der Abteilung für Anästhesie am St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben, die wichtigsten Maßnahmen zur Reanimation vor Ort erläutern.

10.09.2017

In Deutschland versterben mehr als 100.000 Patienten jährlich durch einen plötzlichen Herztod. Herz-Kreislauf Wiederbelebung, ist ein Thema, das uns alle angeht. Und auch eine Situation, die uns jederzeit persönlich in der Familie oder im Freundeskreis treffen kann. 

Bei einem Herzstillstand wird das Gehirn bereits nach drei Minuten nicht mehr mit genügend Sauerstoff versorgt. Unwiderrufliche Schäden sind die Folge. Wird die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsteams durch geeignete Ersthelfer Maßnahmen überbrückt, verbessern sich die Überlebenschancen der Betroffenen und das zwei- bis dreifache. Oft verstreicht diese wertvolle Zeit aber, ohne dass lebensrettende Maßnahmen durchgeführt werden. Notfallmediziner sind auf die Mithilfe von Laien am Ort des Geschehens dringend angewiesen. Viele Menschen, kennen jedoch die Wiederbelebungsmaßnahmen nicht, haben teilweise auch hygienische Bedenken oder trauen sich einfach nicht zu, zu helfen. Die Angst etwas falsch zu machen, ist ebenfalls sehr häufig ein Grund, die Ersthilfe zu unterlassen. Doch die Devise der Fachgesellschaften lautet: besser irgendeine Reanimation als keine Reanimation.

Dr. Ziehmer wird in seinem Vortrag zeigen, wie einfach im Grunde die wirkungsvollen Maßnahmen sind, die auch der Laie vor Ort durchführen kann. Er wird zeigen, dass Wiederbelebung einfacher ist, als viele denken und indem er auch auf die bekannten Bedenken eingeht, Mut zu beherztem, lebensrettenden Handeln machen.  

Wie immer sind Fragen der Zuhörer willkommen. Für ein persönliches Gespräch steht Dr. Ziehmer nach der Veranstaltung ebenfalls gerne zur Verfügung.

St. Elisabeth-Krankenhaus

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