EndoProthetikZentrum (EPZ)

Standort: St. Elisabeth-Krankenhaus

Das zertifizierte EndoProthetikZentrum am St. Elisabeth-Krankenhaus

Die Arthrose ist ein fortschreitender, schmerzhafter Gelenkverschleiß, der eine starke Belastung für den Betroffenen darstellt und ihn in seiner Mobilität und Lebensqualität erheblich einschränken kann.

Dieser Verschleißprozess bedeutet einerseits eine normale "Abnutzung" im Rahmen der Alterungsprozesse, andererseits können aber auch Verletzungen, Stoffwechselerkrankungen, Rheuma, sowie Fehl- und Überbelastung oder einfach Bewegungsmangel  ursächlich sein.

Therapeutisch werden zunächst alle konservativen Behandlungsmethoden angewendet:

Physikalische Therapie kann schmerzlindern wirken. Die Anwendung von Physiotherapie kann die Muskeln kräftigen und damit das Gelenk entlasten, sowie Fehlbelastungen durch die Korrektur von falschen bzw. ungünstigen Bewegungsabläufen verringern.
Zusätzlich erfolgt die Gabe von entzündungshemmenden Medikamenten, Nahrungsergänzungsmitteln, die Einspritzung in das Gelenk, etc., um eine Besserung der Symptome zu erlangen.
Sind diese Methoden ausgeschöpft und die Arthrose schreitet weiter voran, gibt es die Möglichkeit, das erkrankte Gelenk durch ein künstliches Gelenk (Endoprothese) teilweise oder ganz zu ersetzen.

Diese Operation gilt, insbesondere bezüglich der Hüftgelenke, weltweit als eine der erfolgreichsten operativen Eingriffe der letzten 100 Jahre.

In Deutschland werden jährlich  ca. 350.000 – 400.000 Endoprothesen implantiert.

Die Operationsmethoden sowie die Implantate haben sich stetig verbessert, so dass die Erfolgsaussichten sehr hoch sind.

Mittlerweile geht man von einer "Haltbarkeit" (Standzeit) von mindestens 15 bis 20 Jahren aus.

Das St. Elisabeth Krankenhaus in Rodalben gewährleistet als zertifiziertes EndoProthetikZentrum seit 2015 die fachgerechte Versorgung in der Region.

Bei der Implantation einer Endoprothese werden individuelle Gegebenheiten sowohl in Bezug auf Anspruch als auch in Bezug auf die physischen und psychischen Voraussetzungen der Patienten berücksichtigt und mit dem Patienten besprochen. So halten wir in unserem Portfolio unterschiedliche Prothesensysteme und –typen inkl.  hypoallergene Materialien (notwendig bei Metallunverträglichkeit), sowie modulare Komponenten für eine differenzierte und individuelle Versorgung vor.

Die minimal-invasive Hüftendoprothetik mit wesentlich kürzeren Operationsnarben und ohne erforderliches Ablösen von Muskulatur sowie kürzere Rehabilitationszeiten wenden wir nicht nur bei jüngeren Patienten an, sondern lassen in der Regel alle unsere Patienten von diesem schonenden Verfahren profitieren. 

Knapp 400 Endoprothesen-Operationen jährlich, erfahrene Operateure sowie die entsprechenden Strukturen verschaffen Sicherheit und eine hohe Behandlungsqualität und festigen somit das Vertrauen der Patienten in die Behandlung.

So können die Menschen der Region heimatnah versorgt werden.

Leiter des EndoProthetikZentrums ist Chefarzt Dr. med. Roland Kiewel. Weiterer Hauptoperateur ist Oberarzt Dr. med. Mark Schläfer.

Die Zusammenarbeit mit allen beteiligten Berufsgruppen und Partnern ist durch verbindliche Verträge geregelt. Dies und die Qualität der Ergebnisse wird kontinuierlich in unabhängigen Audits überwacht.

Das EPZ Rodalben hat eine stetige Weiterentwicklung erfahren.

So wurde durch ein neues Schmerzmanagement und die Einführung von „fit&mobil“ die Behandlungsqualität weiter verbessert und die Verweildauer im Krankenhaus um mehrere Tage verkürzt. In diesem Zusammenhang bereitet Sie als Patient eine Patientenakademie genauestens auf den stationären Aufenthalt vor, Sie wissen schon vor der Operation, was auf Sie zukommt, und wie die Nachbehandlung verläuft.

Als Erweiterung unseres Qualitätmanagementes bekommt jeder TEP- Patient vor der Operation kostenfrei ein antiseptisches Waschset ausgehändigt. Durch die entsprechende Anwendung kann das Infektionsrisiko durch körpereigene Hautkeime während und nach der Operation auf ein Minimum reduziert werden, was durch Studien belegt ist.

 

 

Hüft- und Knieendoprothetik

Hüftendoprothetik

Alterbedingte Abnutzung,  angeborene und erworbene Erkrankungen sowie Verletzungsfolgen können zu einem vorzeitigen Verschleiß des Gelenkes führen.  Bei einem gesunden Hüftgelenk ist die Knorpelschicht an Kopf und Pfanne eine glatte Fläche, die einen reibungslosen und gedämpften Bewegungsablauf garantiert. Aufgrund des krankhaften Verschleißes bilden sich dort Knorpelschäden, die einen gleichmäßigen Gelenkkontakt verhindern. Es kommt zu Formveränderungen am Hüftkopf und an der Hüftpfanne, die Knorpelschichten reiben sich gegenseitig immer mehr ab. Die Arthrose im Hüftgelenk beginnt oftmals sehr harmlos mit leichten, zeitweisen Schmerzen beim Gehen. Diese treten dann aber immer häufiger auf und werden zum Dauerzustand. Oft fällt dann auch das Bücken und Abwärtssteigen von Treppen zusehends schwerer, ebenso wie Drehbewegungen, etwa beim Aussteigen aus dem Auto oder auch das Spreizen und Heranziehen der Beine. Ist die Hüftarthrose weiter fortgeschritten, schmerzen die Gelenke auch in Ruhe und stören den erholsamen Nachtschlaf. Man kann nicht mehr auf der betroffenen Seite schlafen. Der Leidensdruck steigt und die Lebensqualität sinkt. Spätestens dann wird der Gang zum Arzt erforderlich, um Linderung der Beschwerden zu erlangen.

Typische Symptome einer Hüftgelenksarthrose:

  • Anlaufschmerzen (Schmerzen bei Beginn der Bewegungen, nach längerem Sitzen oder morgens nach dem Aufstehen)
  • Schmerzen nach Beanspruchung oder Belastung, selbst beim einfachen Spazierengehen
  • Leistenschmerz, oftmals verbunden mit Ausstrahlung in Oberschenkel und Knie
  • Hinken
  • Bewegungseinschränkung
  • Ruheschmerzen

Weltweit werden jährlich ca. 1,4 Millionen und in Deutschland ca. 190.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt. Das künstliche Hüftgelenk kann man in Teil- oder Totalendoprothesen unterscheiden. Bei den Teilendoprothesen werden lediglich der Hüftkopf und der Oberschenkelhals ersetzt, die eigene Hüftpfanne bleibt erhalten. Bei der Totalendoprothese wird das komplette Hüftgelenk inclusive Pfanne ersetzt. Dies geschieht durch zementfreie oder zementierte Verankerung. Die für Sie passende Endoprothese und Verankerungs-Methode werden durch Voruntersuchungen speziell für Ihr Gelenk individuell geplant und mit Ihnen besprochen.

Die Operationstechnik
Die Hüftgelenkersatz-Operation wird für Sie völlig schmerzfrei in der Regel in Vollnarkose oder in seltenen Fällen in Teilnarkose (Rückenmarksbetäubung) durchgeführt. Der Anästhesist (Narkosearzt) wird für Sie die geeignete Methode festlegen und mit Ihnen besprechen. Die Operation dauert je nach Fall zwischen 60 und 120 Minuten. Als Operationsmethode wenden wir bei unseren Patienten die minimal-invasive mit wesentlich kürzeren Operationsnarben und ohne erforderliches Ablösen von Muskulatur sowie kürzeren Rehabilitationszeiten an. Die Anwendung eines maschinellen Autotransfusionssystems, bei dem das bei der Operation verlorene Blut wieder direkt zugeführt werden kann, erspart dem Patienten in den meisten Fällen die Gabe von Fremdblutkonserven. Noch am Tag der Operation beginnt die Physiotherapie. Sie dürfen gleich aufstehen, wenn Ihr Befinden das erlaubt, und von Seiten des Operateurs nichts dagegen spricht. Sie lernen unter Anleitung des Physiotherapeuten, Ihr neues Gelenk so zu nutzen, dass Sie selbständig und schmerzfrei in den Alltag zurückkehren können.

Eine Anschlussheilbehandlung (Reha) wird von uns eingeleitet. Auch hier müssen Sie sich um nichts kümmern, unser Sozialdienst erledigt die Terminierung in Absprache mit Ihnen, so dass ein nahtloser Übergang gewährleistet ist.

 

Knieendoprothetik

Alterbedingte Abnutzung,  angeborene und erworbene Erkrankungen sowie Verletzungsfolgen (Knochenbruch, Bänderriss, etc.) können zu einem vorzeitigen Verschleiß des Gelenkeknorpels führen. 

Achsfehlstellungen (X- oder O-Bein), Übergewicht, rezidivierende Entzündungen wie z. B. bei rheumatischen Erkrankungen, können ebenso über die Jahre hinweg zur Kniegelenksarthrose führen. Das Gelenk schmerzt und ist zunehmend in der Bewegung eingeschränkt, oftmals auch deformiert.

Wenn die Zerstörung des Gelenkknorpels soweit fortgeschritten ist und alle konservativen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind, sodass ein gelenkerhaltender Eingriff keine Besserung mehr in Aussicht stellt, dann ist ein künstliches Kniegelenk erforderlich. 

Eine Knieendoprothese ersetzt die zerstörten Anteile eines Kniegelenkes.

Es gibt verschiedene Arten von Prothesen, man kann z. B. nur einen Teil des Kniegelenkes ersetzen, wenn nur eine umschriebene Arthrose vorliegt, oder eben das gesamte Gelenk.

Die Verankerung im Knochen erfolgt meistens mit Knochenzement. Knöcherne Defektsituationen und Fehlstellungen können ebenfalls ausgeglichen werden.

Die Kniegelenkersatz-Operation wird für Sie völlig schmerzfrei in der Regel in Vollnarkose oder in seltenen Fällen in Teilnarkose (Rückenmarksbetäubung) durchgeführt. Der Anästhesist (Narkosearzt) wird für Sie die geeignete Methode festlegen und mit Ihnen besprechen.

Die Operation dauert je nach Fall zwischen 60 und 120 Minuten.

Noch am Tag der Operation beginnt die physiotherapeutische Behandlung. Sie dürfen gleich aufstehen, wenn Ihr Befinden das erlaubt, und von Seiten des Operateurs nichts dagegen spricht. Die Anwendung einer Bewegungsschiene, die Ihr Gelenk schonend und rein passiv bewegt komplettiert die Behandlung. Sie lernen unter Anleitung des Physiotherapeuten Ihr neues Gelenk so zu nutzen, dass Sie selbständig und schmerzfrei in den Alltag zurückkehren können.

Eine Anschlussheilbehandlung (Reha) wird von uns eingeleitet. Auch hier müssen Sie sich um nichts kümmern, unser Sozialdienst erledigt die Terminierung in Absprache mit Ihnen, so dass ein nahtloser Übergang gewährleistet ist.

Die Zertifizierung garantiert die gleichbleibend hohe Qualität unserer Arbeit

Zertifizierte EndoProthetikZentren müssen sehr hohe Qualitätskriterien erfüllen und arbeiten nach einheitlichen und weltweit anerkannten Standards. Operationen werden mit modernen Methoden und nur von erfahrenen Spezialisten vorgenommen. Die Therapie der Patienten erfolgt nach Behandlungsstandards und in enger Zusammenarbeit mit unseren Kooperationspartnern.

Die Teilnahme des EndoProthetikZentrums am Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) ist selbstverständlich und Voraussetzung zur Zertifizierung.

Zur weiteren Verbesserung der Qualität unserer Arbeit ist es für unsere Operateure nicht nur eine Verpflichtung, sondern eine Selbstverständlichkeit, regelmäßig an spezifischen Kongressen teilzunehmen.

So wird gewährleistet, unseren hohen und stetig wachsenden Anspruch an die endoprothetische Versorgung unserer Patienten zu gewährleisten und Innovationen vorzuhalten.

Übersicht über unser Leistungsspektrum

  • Hüft- und Knieendoprothetik 
  • Komplexe Wechseloperationen bei Hüft- und Knieendoprothetik (Teil- oder komplette Wechsel)
  • Versorgen von Schenkelhalsfrakturen
  • Versorgen von periprothetischen Frakturen
  • Teilendoprothesen
  • Bikondyläre Schlittenendoprothesen
  • Gekoppelte Knieendoprothesen
  • Zementfreie sowie zementierte Verankerungstechniken
  • Knochensparende kurze Hüft-Schaftendoprothesen
  • Minimalinvasive Operationsmethode bei Hüftendoprothesen an der Hüfte
  • Modernste abriebfeste Gleitpaarungen
  • Hypoallergene Endoprothesen (bei Metallunverträglichkeiten unserer Patienten)

Team

Dr. med. Roland Kiewel

Chefarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Fachkunde Geriatrie, Röntgendiagnostik, D-Arzt, Chirotherapeut, Sportmedizin-Diplom

E-Mail:r.​kiewel@​​rod.​​marienhaus-​​gmbh.​​de

Dr. med. Mark Schläfer

Oberarzt, Facharzt für Orthopädie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Sportmedizin, Manuelle Medizin/Chirotherapie

E-Mail:m.​schlaefer@​rod.​marienhaus-​gmbh.​de

EndoProthetikZentrum (EPZ)

Leitung

Dr. med. Roland Kiewel

Chefarzt, Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie, Spezielle Orthopädische Chirurgie, Fachkunde Geriatrie, Röntgendiagnostik, D-Arzt, Chirotherapeut, Sportmedizin-Diplom

E-Mail:r.​kiewel@​​rod.​​marienhaus-​​gmbh.​​de

Sekretariat

Christiane Schellenbaum

Telefon:06331 251-189
Telefax:06331 251-197
E-Mail:vzoa@​​rod.​​marienhaus-​​gmbh.​​de

Sprechstunde

Sprechstunden nach Vereinbarung

Zertifizierungen

Infomaterial für Patienten

St. Elisabeth-Krankenhaus

Kirchbergstraße 14
66976 Rodalben
Telefon:06331 251-0
Telefax:06331 177-96
Internet: www.krankenhaus-rodalben.de www.krankenhaus-rodalben.de

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