Schlaflabor

Zu Jahresbeginn 2015 wurde im St. Elisabeth-Krankenhaus Rodalben  ein Schlaflabor mit 4 Überwachungsplätzen eröffnet. Damit bieten wir betroffenen Patienten  an unserer Klinik  die Möglichkeit alle bekannten Schlafstörungen zu diagnostizieren und danach  das optimale Therapieverfahren individuell einzuleiten.
Mehr als 5 % der Bevölkerung leidet unter einer ausgeprägten Schlaflosigkeit (Insomnie) verbunden mit Ein- und Durchschlafstörungen. 
Typische Merkmale des nicht erholsamen Schlafes sind Schnarchen, schlafbezogene Atmungsstörungen, das Syndrom der unruhigen Beine (Restless-legs-Syndrom), auch vom Partner festgestellte Atempausen, Erstickungsgefühle, motorische Unruhe, nächtliches Schwitzen, stark vermehrtes nächtliches Wasserlassen oder auch nächtlicher Reflux. 
Wenn hierzu noch Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Herzkreislauferkrankungen (KHK, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz), Hirndurchblutungsstörungen oder Schlaganfall, Übergewicht oder Diabetes mellitus kommen, sollte unbedingt zur Abklärung ein schlafmedizinisch erfahrener Arzt konsultiert werden. 
Nicht behandelte Schlafstörungen beeinträchtigen in höchstem Maße den gesamten Tagesablauf. Dies äußert sich zum Beispiel durch Tagesschläfrigkeit, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Unkonzentriertheit bis hin zu Depressionen. 

Zur Abklärung dieses Beschwerdebildes verbleibt der Patient nach positiver Befunderstellung für 2 Nächte im Schlaflabor. In der 1. Nacht, der sogenannten Diagnostiknacht, werden detailliert alle Atempausen und andere Ursachen des unruhigen Schlafes festgestellt. In der 2. Nacht, der sogenannten Therapienacht,  wird eine dem Patienten entsprechende Behandlung begonnen.

Kontakt

Manuela Schantz

Telefon:06331 251-222
Telefax:06331 251-5 222 9
E-Mail:schlaflabor2@​rod.​marienhaus-​gmbh.​de

St. Elisabeth-Krankenhaus

Kirchbergstraße 14
66976 Rodalben
Telefon:06331 251-0
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